Archiv für Juni 2017

Immer wieder Regen!

Reichlich durchwachsenes Wetter begleitete den Mahl- und Backtag. Es hatte den Anschein, dass der Herbst seinen Einzug gehalten hätte.

Die Aktiven wie auch die Besucher trotzten diesem doch etwas unwirtlichen Wetter und machten das Beste daraus. Die Müller versuchten in den zwischendurch nicht ganz so böigen Winden die Mühle laufen zu lassen und die Bäcker nutzten das angenehm warme Backhaus, um den beliebten Platenkuchen und das Mühlenbrot herzustellen. Gern angenommen wurden die kleinen süßen Hefebrötchen, der „Mühlenmax“. Der Service schützte sich durch eine zusätzliche Plane vor dem Regen.

Währenddessen ließen die Besucher es sich unter dem schützenden Dach der Remise oder im Müllerhaus bei Getränken und Kuchen oder Broten und anregenden Gesprächen gut gehen. Auch konnte frischer Fisch genossen werden.

Der Scherenschleifer hatte alle Hände voll zu tun, um Messern, Scheren und auch Gartenscheren einen neuen Schliff zu verpassen. Die „Marmeladenfrauen“ hatten nat

 

Natürlich mit dem Regen zu kämpfen, wie auch der Honigstand. Doch sie ließen sich ihre gute Laune dennoch nicht verderben. Am Stand nebenan konnte man mit den  „tierischen“ Körnerkissen schon für die kalte Jahreszeit vorsorgen. Nicht nur, dass diese Kissen Wärme verströmen, sie sehen in ihren Tierformen auch noch nett aus. Umlagert war auch ständig das Zelt mit den Töpferarbeiten, kleine und größere Artikel wurden bestaunt, wie man so etwas in Handarbeit fertigen kann. Nebenan gab es noch kleine Dekoartikel.

In der Regenpause am Nachmittag bot eine Gruppe folkloristische afrikanische Trommelmusik dar. Von vielen Besuchern mit gutem Applaus belohnt.

Trotz des durchwachsenen Wetters ein schöner, wenn auch geringfügig ruhigerer Mahl- und Backtag. Die Mühlenpforten öffnen sich jetzt wieder am 23. Juli um 11 Uhr.

Strahlend blauer Himmel Deutscher Mühlentag

In der Woche zuvor immer wieder bange Blicke auf die Wetterkarte, doch letztendlich besserte sich das Wetter täglich und die Sonne lachte vom Himmel.

Schon zum ökumenischen Gottesdienst kamen auch die Radfahrer und Wanderer neben den Autofahrern, um die Einmaligkeit dieser besonderen Atmosphäre zu genießen.

Danach nahm das bunte Treiben auf dem Mühlengelände seinen Lauf. Während die einen sich schon einen Platz an der Sonne sicherten, ließen sich andere bei den Führungen in der Mühle die alte Technik erklären. Den drehenden Mühlenflügeln konnten alle Besucher von ihren Plätzen zuschauen.

Die Kinder tummelten sich auf der Hüpfburg oder ließen sich von der evangelischen Jugend schminken, die Mädchen durchweg in zarten Farben und Mustern und die Jungen als Tiger, Pirat oder andere abenteuerliche Figuren.

Ein besonders warmer  Aufenthaltsort war natürlich das alte Backhaus, in dem aus dem Mehl die leckeren Platenkuchen gebacken wurden. Diese wurden dann vom Service an den Mann bzw. die Frau gebracht, um unter der Remise, den Obstbäumen oder in der warmen Sonne verzehrt zu werden.

Die warmen Socken, Babyschühchen, Shirts und andere Dinge des Handarbeitskreises der St. Lukas Gemeinde fanden, wie immer,  guten Absatz. Daneben lockten weitere Stände mit kulinarischen Genüssen. Die St. Antonius Kirchengemeinde nahm sich besonders der Weinliebhaber an, die ihr Glas für die Renovierung der Kirche tranken.  Aber auch manch ein Holzengel und andere Figuren fanden Liebhaber.

Der Nachmittag wurde dann von den Grönegaumusikanten gestaltet. Mit viel „Schmiss“ erfreuten sie die Zuhörer mit alten und neuen Weisen.

 

Alles in allem ein schöner und erlebnisreicher Mühlentag. Der nächste Mahl- und Backtag ist dann wieder am 4. Sonntag im Monat, dem 25. 6. 2017.