Archiv für August 2017

Vorletzter Mahl- und Backtag 2017 am 27. August an der Westhoyeler Windmühle

Schon wieder nähert sich der Mühlensommer an der Westhoyeler Windmühle seinem Ende zu. Am 27. August in der Zeit von 11 bis 16 Uhr öffnen sich erneut die Türen auf dem historischen Mühlengelände und die Besucher können den Müllern wie auch den Bäckern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Der verlockende Duft aus dem Backhaus wird die Besucher sicherlich dazu animieren.

Natürlich freuen sich alle Mühlenfreunde auf zahlreiche Besucher, die sich in der Mühle wie auch im Backhaus über die alten Techniken informieren lassen und ein paar schöne Stunden im Schatten der alten Obstbume oder unter der Remise bei Kaffee und Kuchen verbringen wollen.

Wiederum ist ein kleiner Markt auf dem Gelände aufgebaut.

Unser „Kürbisjunge“ Lukas Eggemann aus Melle wird mit seinen bunten und vielfältigen Kürbissen, teils als reine Zierde, teils zum Verzehr,  den Frühherbst einläuten und einen farbigen Mittelpunkt bieten.

Die vielfältigen Marmeladen, Chutneys, Öl und Essig kommen dieses Mal von Susanne Fleer aus Preußisch Oldendorf die wieder ein großes Sortiment vorrätig hat und auch manchen Tipp bereithält.

Wer jedoch lieber die Produkte der Bienen verzehrt wird auch gut bedacht sein, denn der Bienenhof Hellmann aus Melle bietet diese Spezialitäten aus eigener Imkerei, gewürzt mit Hinweisen zu Honig und Bienenhaltung, an. Aufgrund der großen Nachfrage wird auch der  Scheren- und Messerschleifer Dieter Krawert aus Bad Oeynhausen vor Ort sein.

Schon mal etwas von der Nadelfüchsin bzw. dem Geduldsfaden aus Melle gehört? Diese Damen bieten niedliche und ansprechende Kindersachen und geben viele Tipps, bei der Herstellung kann einem dann schon mal der Geduldsfaden reißen.

Ein hoffentlich schöner und sommerlicher Mahl- und Backtag erwartet die Besucher.

Guter Zuspruch am Mahl- und Backtag

Bei guten, zwar etwas böigen, Winden herrschte wieder Hochbetrieb rund um den Mühlenturm der alten Westhoyeler Windmühle.
Die großen Flügel drehten sich im Wind und aus dem in der Mühle stehenden Weizen wurde mit Windkraft zwischen den alten Mahlsteinen das Mehl gemahlen, das teils zum Verbacken genommen oder so an die Besucher verkauft wurde. Warum ist das Mehl so weiß wenn das Korn doch gelb ist? Nicht nur diese Frage konnte den kleinen wie großen Besuchern anschaulich erklärt werden. Auch das Geheimnis des ganz weißen und feinen Mehls wurde gelüftet.
Die erklärten Fans des Westhoyeler Mühlenbrotes oder der Platenkuchen mussten schon mal ein kurzes Anstehen in Kauf nehmen, um an die begehrte Ware zu kommen. Doch dann wurden im Schatten der Obstbäume das belegte Brot bzw. der Kuchen bei einem Getränk in aller Ruhe verzehrt und nebenbei war das Treiben auf dem Mühlengelände zu beobachten.
Auf dem kleinen Markt gab es wieder einiges zu sehen und auch zu lernen. So demonstrierte Silvia Prüßner den interessierten Besucherinnen und Besuchern die alte Handwerkskunst des Blaudrucks und Karla Krug hatte allerlei Dekoartikel und Lose für einen guten Zweck im Angebot. Wie fädelt man winzige Perlen auf, um sie zu einer wunderschönen Kette zu verarbeiten? Ursula Heemeyer erklärte mit einem Schmunzeln, mit viel Geduld, einem guten Auge und einer ruhigen Hand. Während die Messer und Scheren bei Dieter Krawert gewetzt wurden konnte man sich nebenbei bei Jutta Payne und dem Bienenhof Hellmann mit der Sonne im Glas in Form von Marmelade und Honig eindecken.

 

 

 

 

 

 
Dieser Mahltag hat viel Freude bereitet und lässt die Besucher gespannt den nächsten am 27. August erwarten. Dann lassen schon wieder die leuchtend bunten Kürbisse den nahenden Herbst erahnen.