Guter Zuspruch am Mahl- und Backtag

Bei guten, zwar etwas böigen, Winden herrschte wieder Hochbetrieb rund um den Mühlenturm der alten Westhoyeler Windmühle.
Die großen Flügel drehten sich im Wind und aus dem in der Mühle stehenden Weizen wurde mit Windkraft zwischen den alten Mahlsteinen das Mehl gemahlen, das teils zum Verbacken genommen oder so an die Besucher verkauft wurde. Warum ist das Mehl so weiß wenn das Korn doch gelb ist? Nicht nur diese Frage konnte den kleinen wie großen Besuchern anschaulich erklärt werden. Auch das Geheimnis des ganz weißen und feinen Mehls wurde gelüftet.
Die erklärten Fans des Westhoyeler Mühlenbrotes oder der Platenkuchen mussten schon mal ein kurzes Anstehen in Kauf nehmen, um an die begehrte Ware zu kommen. Doch dann wurden im Schatten der Obstbäume das belegte Brot bzw. der Kuchen bei einem Getränk in aller Ruhe verzehrt und nebenbei war das Treiben auf dem Mühlengelände zu beobachten.
Auf dem kleinen Markt gab es wieder einiges zu sehen und auch zu lernen. So demonstrierte Silvia Prüßner den interessierten Besucherinnen und Besuchern die alte Handwerkskunst des Blaudrucks und Karla Krug hatte allerlei Dekoartikel und Lose für einen guten Zweck im Angebot. Wie fädelt man winzige Perlen auf, um sie zu einer wunderschönen Kette zu verarbeiten? Ursula Heemeyer erklärte mit einem Schmunzeln, mit viel Geduld, einem guten Auge und einer ruhigen Hand. Während die Messer und Scheren bei Dieter Krawert gewetzt wurden konnte man sich nebenbei bei Jutta Payne und dem Bienenhof Hellmann mit der Sonne im Glas in Form von Marmelade und Honig eindecken.

 

 

 

 

 
Dieser Mahltag hat viel Freude bereitet und lässt die Besucher gespannt den nächsten am 27. August erwarten. Dann lassen schon wieder die leuchtend bunten Kürbisse den nahenden Herbst erahnen.

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