Sonniger Start in die Mahl- und Backtage

Die Segel werden aufgezogen

Strahlender Sonnenschein, warmes Wetter, ideal zum Radfahren und Wandern.

Dass bedeutete einen großen Andrang am ersten Mahl- und Backtag an der Westhoyeler Windmühle. Doch die Mühlenfreunde waren gut gerüstet.

Die Mühlenflügel drehen sich im wind

Lediglich die Müller hatten aufgrund des wenigen Windes außer mit ihren Mühlenführungen kaum etwas zu tun. Davon profitierten natürlich diejenigen Besucher, die besonders an der Mühlentechnik interessiert waren, denn die Müller konnten ausführlich die Arbeitsweise einer solchen alten Mühle erklären.

Dagegen herrschte im Backhaus reger Betrieb. Rühren, Kneten, Kuchen belegen und Backen. Schon seit früh morgens um 6 Uhr ging das bis in die Nachmittagsstunden so. Doch ein historischer Backofen benötigt nun mal seine Zeit. Erst heißt es aufheizen, dann den Kuchen abbacken, als nächstes kommt das Brot in den Ofen. Und dann muss wieder aufgeheizt werden bevor das Spielchen neu beginnt. Manch ein Besucher konnte sich dieses gar nicht recht vorstellen und war überrascht, wie mühselig und langwierig das Backen in früherer Zeit war. Zudem werden auch keine Backmischungen verarbeitet, es geht nur mit Sauerteig, Hefe, Mehl und Wasser. So bildeten sich auch Schlangen vor dem Servicebereich um an die beliebten, z. T. noch warmen, Leckereien zu gelangen.

In der Zwischenzeit konnten die Besucher sich unter den Obstbäumen ausruhen und dem Treiben vor den Ständen der Handwerker zuschauen. Diese freuten sich, endlich einmal keine Graupel- und Schneeschauer sondern wärmende Sonne im April zu haben. Der Korbmacher konnte seine Handwerkskunst gemütlich im Freien zeigen und auch die Marmeladenbrotproben wie auch Körnerkissen und Holzdekosachen mussten nicht vor dem Regen und Schnee gerettet werden.

 

Alles in allem ein sehr schöner erlebnisreicher Sonntag. Am Pfingstmontag, dem 21. 5. 18 drehen sich wieder die Mühlenflügel.

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